Startseite > Heimat & Perspektive > Gemeinde & Leben > 1275 Jahre Oberhaching

1275 Jahre Oberhaching – dieses besondere Jubiläum feierte die Gemeinde im Jahr 2024. Die Geschichte des Ortes reicht weit zurück: Bereits vor mehr als zwölf Jahrhunderten stand an der Stelle der heutigen Kirche St. Stephan eine erste Kirche. Die älteste schriftliche Erwähnung Hachings stammt aus dem Jahr 806. Damals wurde der Ort in einer Schenkungsurkunde von Abt Petto an das Kloster Schäftlarn genannt.

Das Jubiläumsjahr war geprägt von zahlreichen Veranstaltungen, Projekten und Veröffentlichungen. Vereine, Schulen, die Volkshochschule, die Kirchen und viele engagierte Bürgerinnen und Bürger beteiligten sich an der Gestaltung. So entstand ein abwechslungsreiches Programm, das die Geschichte Oberhachings würdigte und das Gemeinschaftsgefühl im Ort stärkte.

Ein filmischer Rückblick auf unser Festjahr:

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Einen Höhepunkt bildete die Festwoche zur 1275-Jahrfeier.

Mittwoch, 29.05.

Einlass 18.00 Uhr
18.30 Uhr Fass-Anstich
20.00 Uhr „Die Kirchdorfer“ Oktoberfestband

Veranstalter: FC Deisenhofen e.V.
Eintritt frei – bis Festzelt-Kapazität erreicht ist.
Festzelt an der Pestalozzistraße

Donnerstag, 30.05.

9.00 Uhr   Festgottesdienst zu Fronleichnam im Schulhof der Grundschule Oberhaching mit anschließendem Festumzug.
12.00 Uhr Festzeltbetrieb mit der Blaskapelle Deisenhofen (bis 16 Uhr)

Eintritt frei – bis Festzelt-Kapazität erreicht ist.

Einlass: 18.00 Uhr (nur mit Ticket)
20.00 Uhr Kabarett mit Wolfgang Krebs und Die Bayerischen Löwen
Online Kartenvorverkauf 28,50€
https://154jahre.feuerwehr-oberhaching.de/

Veranstalter: Freiwillige Feuerwehr Oberhaching
Festzelt an der Pestalozzistraße

Freitag, 31.05.

Bibliothekssaal, 10 Uhr bis 12.30 Uhr 
Filmvorführung „Oberhachinger Geschichten & Gschichtln“, zusammengetragen von Gemeinderat Johannes Ertl
Eintritt frei

Einlass 11.30 Uhr, Beginn 13.00 Uhr
Seniorennachmittag mit der Blaskapelle Deisenhofen und dem Trachtenverein
D´Gleißentaler

Eintritt frei

19.00 Uhr Nacht der Tracht – Oberhaching danzd! Mit Katharina Mayer, Tanzmeisterin des Münchner Kocherlballs. 
Vom Zwiefachen bis zur Polka erklärt die Tanzmeisterin die richtigen Schrittfolgen für Jung & Alt, Anfänger und erfahrene Tänzer.  Für den richtigen Schwung sorgt die Blaskapelle Deisenhofen.

Eintritt frei – bis Festzelt-Kapazität erreicht ist.

Veranstalter: Gemeinde Oberhaching
Festzelt an der Pestalozzistraße

Samstag, 01.06.

Einlass: 18.00 Uhr (nur mit Ticket)
20.00 Uhr „Lenze und de Buam“ + „Keller Steff & Big Band“
Online Kartenvorverkauf 23,69€
Link zu Tickets

Veranstalter: Burschenverein Furth-Oberhaching
Festzelt an der Pestalozzistraße

Sonntag, 02.06.

150 + 4 Jahre Gründungsjubiläum FFW Oberhaching und 120 Jahre Trachtenverein D´Gleißentaler

10 Uhr Festgottesdienst im Zelt
anschl. Mittagessen & Ehrungen mit der Blaskapelle Deisenhofen
13.30 Uhr Aufstellung zum Festzug
14 Uhr Großer Festzug zum Kirchplatz und zurück zum Festzelt
Circa 17 Uhr Ausklang mit den Argeter Buam

Eintritt frei – bis Festzelt-Kapazität erreicht ist.

Veranstalter: Freiwillige Feuerwehr Oberhaching
Festzelt an der Pestalozzistraße

Montag, 03.06.

Ruhetag

Dienstag, 04.06.

Einlass 18.00 Uhr
20.00 Uhr ABBA Night – The Tribute Concert
Die beliebtesten Hits der schwedischen Kultband in einer mitreißenden Show!

Eintritt frei – bis Festzelt-Kapazität erreicht ist.

 

Veranstalter: Gemeinde Oberhaching
Festzelt an der Pestalozzistraße

Mittwoch, 05.06.

Ruhetag

Donnerstag, 06.06.

Einlass 18.00 Uhr
20.00 Uhr Bayern 1 Band – Rockin´all over …
Mit Hits von den 80ern bis heute heizt die Band vom Radiosender so richtig ein.

Eintritt frei – bis Festzelt-Kapazität erreicht ist.

Veranstalter: Gemeinde Oberhaching
Festzelt an der Pestalozzistraße

Freitag, 07.06.

Einlass 18.00 Uhr
20.00 Uhr 7 PROMILLE – Show- und Partyband
Das Repertoire der Band aus dem Münchner Umland umfasst alles, was zu einer großen Party gehört.
Online Kartenvorverkauf 10€
https://www.eventim-light.com

Veranstalter: Burschenverein Deisenhofen 
Festzelt an der Pestalozzistraße

Samstag, 08.06.

12.00 Uhr „Oberhachinger Zeitreise“ rund um Kyberg und Festzelt
Oberhaching im Wandel der Zeit, von der Steinzeit über die Kelten und Römer bis in die Zukunft. Schulen, Vereine und Institutionen beteiligen sich mit thematischen Ständen bzw. Stationen (bis 17 Uhr).

Ab 12.00 Uhr Festzeltbetrieb mit der „Biberger Dorfmusi“
Ab 17.00 Uhr Traditionelles Kesselfleisch-Essen mit der Blaskapelle Deisenhofen
Ab 17.00 Uhr Großes Klassentreffen für alle: Wir möchten alle Jahrgänge nach Einschulungsjahrgang zusammenbringen. Bei Interesse bitte am Zelteingang melden.

Eintritt frei – bis Festzelt-Kapazität erreicht ist.

Veranstalter: Gemeinde Oberhaching
Festzelt an der Pestalozzistraße

Sonntag, 09.06.

10.00 Uhr Ökumenischer Festgottesdienst im Zelt, anschließend Festzeltbetrieb mit der Blaskapelle Deisenhofen
12.30 Uhr Bayerischer Gaudi-Zehnkampf (bis 17.00 Uhr)
18 Uhr Isarkrainer – Partyband aus dem Oberland zum Ausklang der Festwoche

Eintritt frei – bis Festzelt-Kapazität erreicht ist.

Veranstalter: Gemeinde Oberhaching
Festzelt an der Pestalozzistraße

Um eine reibungslose An- und Abfahrt beim Festzeltbesuch zu gewährleisten, bitten wir Sie, die folgende Verkehrsführung zu beachten:

Parkplatzinformation

Der zentrale Parkplatz zur Festwoche befindet sich in der Gartenstraße am Wasserturm. Die Zu- und Ausfahrt erfolgt ausschließlich über die Gartenstraße. Behindertenparkplätze beim Festzelt vorhanden.

Von Oberbiberg:

  • Von der Dietramszeller Straße links auf die Sauerlacher Straße abbiegen.
  • Am Ende der Sauerlacher Straße rechts auf die Gartenstraße abbiegen.
  • Die Zufahrt zum Parkplatz befindet sich 200 m nach der Unterführung auf der rechten Seite.

Aus Sauerlach (M11):

  • An der Kreuzung Tölzer Straße / Münchner Straße geradeaus auf die Kybergstraße fahren.
  • Im Kreisverkehr die erste Ausfahrt nehmen, quasi geradeaus weiter.
  • Im nächsten Kreisverkehr die zweite Ausfahrt nehmen (Richtung St. Rita).
  • Bei der Unterführung links in die Gartenstraße abbiegen.

Über Münchner Straße:

  • An der Kreuzung Lanzenhaarer Straße / Tölzer Straße rechts auf die Kybergstraße abbiegen.
  • Im Kreisverkehr die erste Ausfahrt nehmen, quasi geradeaus weiter.
  • Im nächsten Kreisverkehr die zweite Ausfahrt nehmen (Richtung St. Rita).
  • Bei der Unterführung links in die Gartenstraße abbiegen.

Fußgänger 🚶: Vom Parkplatz zur Festwiese

  • Folgen Sie der Hubertusstraße.
  • Links in die Lindenallee abbiegen.
  • Dann rechts in die Pestalozzistraße abbiegen.
  • Sie erreichen die Festwiese unterhalb der Bibliothek in wenigen Minuten zu Fuß.

🚲 Unser Tipp: Kommen Sie mit dem Radl zur Festwiese. Radlständer wurden direkt an der Festwiese aufgebaut.

Bus & Bahn

S3:  Haltestelle Deisenhofen

MVV Buslinie 227 (Ortsbus) sowie 224 -> Ausstieg Tisinstraße beim Schulsportplatz

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen eine gute Anreise!  🎪

Das war unsere Festwoche:

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Das Buch - 1275 Fragen und Fakten

In drei Themenschwerpunkten geht es um die Anfänge des Ortes und seine Entwicklung bis heute: Da kommen wir her. Das schaffen wir. Das macht uns aus.

Zum Jubiläum gibt es auch ein neues Buch. Frisch, modern, unterhaltsam. In drei Themenschwerpunkten geht es um die Anfänge des Ortes und seine Entwicklung bis heute:

  • Da kommen wir her.
  • Das schaffen wir.
  • Das macht uns aus.

Das Cover des Buches darf man als Hinweis verstehen: Das Werk ist aufgebaut aus vielen kleinen Bausteinen, abwechslungsreich gestaltet mit verschiedenen Elementen von Grafiker Christoph Pittner. Neben essenziellen Informationen gibt es Zitate von und Interviews mit Oberhachingern, Menschen, die den Ort geprägt haben oder es noch heute tun, die von ihrem Leben hier erzählen und den Erfahrungen, die sie in Oberhaching gemacht haben. Ingrid Rosenberger etwa begeisterte Generationen von Kindern fürs Singen und Tanzen und berichtet, wie es dazu kam. Das Ehepaar Helga und Erwin Sedlmeier, das seit Jahrzehnten ins Further Bad kommt, spricht über dessen Wandel. Und Klaus Dexl und sein Mitarbeiter Eddy Ehimwenma zeigen, wie Integration gelingen kann.

Das Buch ist kein klassisches Geschichtsbuch, sondern ähnelt eher an ein buntes Journal, in dem man immer wieder blättern mag. Große Fotos transportieren die Stimmung im Ort, kleine Rätsel, interessante Zahlen und lustige Anekdoten unter dem Stichwort „Woaßt des no?“ sorgen für Abwechslung. Nur wenige können sich etwa an den legendären Kehraus am Faschingsdienstag im Weißbräu erinnern oder wissen, dass eine der ältesten und außergewöhnlichsten Lederhosen in Oberhaching gefertigt wurde.

Die Themen sind so bunt wie ihre Aufmachung: von der frühen Besiedelungsgeschichte über die Entwicklung von Wirtschaft und Infrastruktur bis zum reichen Vereinsleben. Man erfährt von den Skispringern im Gleißental, der Entwicklung des Gewerbegebiets von der grünen Wiese zum Standort für weltweit agierende Unternehmen, der Bedeutung der Geothermie und wo es im Ort Produkte aus eigener Produktion gibt.

Selbst die Grußworte liest man gerne, gerade wenn sie so humorig geschrieben sind wie vom Regisseur Marcus H. Rosenmüller, der bei Dreharbeiten Oberbiberg kennen und lieben lernte, oder von Helmut Schleich, der das erste Kabarett im neuen Forstnersaal bestritt.

Das Jubiläumsbuch bietet für jeden etwas: viel Wissenswertes für Zugezogene und Alteingesessene, interessante Menschen-Geschichten, Anekdoten zum Schmunzeln – kurz gesagt, viel Oberhaching-Gefühl. Ab dem 12. April gibt es das Buch für 24 Euro zu kaufen im Bürgerbüro, in der Bibliothek sowie in der Buchhandlung Kempter.

Erhältlich ist das Buch  ab sofort

  • im Bürgerbüro,
  • in der Bibliothek und
  • in der Buchhandlung Kempter für 24 Euro.

Die Impressionen

Sie haben die Veranstaltung, zu der Sie unbedingt wollten, verpasst? Kein Problem, hier sind immerhin ein paar Impressionen zum ansehen.

Man kann nicht überall dabei sein. Damit trotzdem niemand etwas verpasst, stellen wir hier einige Impressionen von den Veranstaltungen im Jubiläumsjahr ein. Viel Spaß beim Anschauen.

Weißes Dinner

Open-Air-Kino

Festwoche

1275 Jahre - Bier, Buch und Brezn

Ausstellung: Ein Ort im Wandel

Ausstellung Timelines

Die OHA-App

Anlässlich unseres 1275-jährigen Jubiläums wird die faszinierende Geschichte der Gemeinde von ihren Anfängen bis heutemultimedial erlebbar gemacht.

Mit der kostenfreien OHA APP kann man auf selbst geführten Touren in die bewegende Geschichte der Gemeinde eintauchen. Fotos von früher und heute machen im direkten Vergleich die Veränderungen im Ort sichtbar. Mit Hilfe der APP navigiert man zu historischen Plätzen und Orten in der Gemeinde und am jeweiligen Standort gibt es Fotos, Videos und Hintergrundinformationen.

Viele erinnern sich vielleicht noch an das Kino in der Hubertusstraße oder die zahlreichen kleineren Läden, die es früher im Ort einmal gab wie die Metzgerei Spörer an der Münchner Straße oder Meyr Feinkost in Oberbiberg. Wenige hingegen wissen vielleicht, dass sich Am Büchl zu Kriegszeiten eine geheime Abhörstation der Wehrmacht befand und später die Baracken dort zur Unterbringung von Geflüchteten dienten. Auch interessant: das Gleißental als Eldorado für Skispringer. Und Florian Schelle, Vorsitzender der Freunde des Wagnerhauses, erzählt bei einem Rundgang von der Geschichte des Hauses und seiner Bewohner. Speziell für Grundschüler/-innen gibt es eine eigene Kinder-Tour.

So geht´s:

Die OHA App ist kostenfrei im Google Play Store oder im Apple App Store für Ihr Smartphone oder Tablet zu finden. Einfach im jeweiligen Store den Suchbegriff „Oberhaching“ eingeben und nach dem App Icon suchen -> Installieren.

  • OHA App öffnen
  • „Touren“ anklicken
  • Eine Tour auswählen und Routenführung starten!

Das Oberhach(d)ings

Wer, wie, was, wann, wo? Unsere Grundschulkinder wissen eine ganze Menge über ihre Heimat Oberhaching. Für unser Jubiläum beschreiben sie im „Oberhach(d)ings“ der Woche einen Begriff – Menschen, Orte, Bräuche, Veranstaltungen.

Wer, wie, was, wann, wo? Unsere Grundschulkinder wissen eine ganze Menge über ihre Heimat Oberhaching. Für unser Jubiläum beschreiben sie ab sofort im „Oberhach(d)ings“ der Woche einen Begriff – Menschen, Orte, Bräuche, Veranstaltungen. Wer errät, um was es geht?

Rathaus

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Schlagerberg:

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Gleissental:

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Hachinger Bach:

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Bauernmarkt:

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FC Deisenhofen:

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Bürgermeister:

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Gerblinghausen:

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Kelten:

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Wasserturm:

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Bibliothek:

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Kyberg:

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Lederhose:

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Skatepark:

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Maibaum:

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Bienenheim:

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Ziegler:

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Fronleichnam:

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St. Stephan:

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Eisdiele:

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Johannifeuer:

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Kugler Alm:

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Oberhachinger Rückblick

Kinder, wie die Zeit vergeht! In unserem Rückblick gibt es ab sofort jede Woche Bilder und Fakten aus Oberhachings 1275-jähriger Geschichte.

Kinder, wie die Zeit vergeht! In unserem Rückblick gibt es ab sofort jede Woche Bilder und Fakten aus Oberhachings 1275-jähriger Geschichte.

Wir starten mit dieser Ansicht aus dem Jahr 1962. Man erkennt gut die Bahnlinie, links oben den Bahnhof mit Wasserturm. Viel Grün ist überall noch zwischen den Häusern zu sehen: die Schielewiese an der Bahnhofstraße noch völlig unbebaut, ebenso das Gewerbegebiet. Etwa 5900 Einwohner zählte Oberhaching damals.

Wusstet ihr, dass Oberhaching einst ein kleines Eldorado für Skispringer war? Dieses Foto, das etwa 1933 entstand, zeigt die kleine Schanze im Gleißental, nahe des Bahntunnels. Bis zu 15 Meter weit flogen die Burschen dort. Nach dem zweiten Weltkrieg entstand eine größere Schanze bei Kreuzpullach, wo Lokalmatador Johann Stelzer 35 Meter weit sprang.

Foto: Archiv Anneliese Fluhrer

Noch vor ein paar Jahrzehnten wurde in Oberhaching ausgiebig Fasching gefeiert – ob wie hier mit dem damaligen Bürgermeister Aidelsburger in der Kugler Alm oder im Weißbräu. Dort gab es zum Kehraus eine ganz besondere Tradition: Ein Mitglied des Burschenvereins spielte den „Prinz Fasching“. Pünktlich um Mitternacht, zum offiziellen Ende des Faschings, musste er umfallen und wurde in einen Trog gelegt. Dort hinein schütteten die Gäste dann auch die Reste ihrer Getränke. Der Trog wurde unter Geheul der Gäste und in Begleitung eines „Pfarrers“ mit dessen Worten „„Grob’m man ei, … grob’m man ned ei…“ hinaus – und der Fasching mit zu Grabe getragen.

Foto: Archiv Markl

An dieser Stelle, die das Foto aus dem Jahr 1964 zeigt, sieht es heute ganz anders aus. Deshalb ist auch nicht auf den ersten Blick zu erkennen, dass es sich um die Münchner Straße handelt. Auf ihrer östlichen Seite befand sich einst die Gärtnerei Ertl. Heute stehen auf dem Grund etliche Wohnhäuser.

Foto: www.luftbild-bertram.de

Rund 700 Jahre alt soll sie gewesen sein, diese wunderbare Linde, die einst an der Münchner Straße stand, schräg gegenüber vom Friedhof. Bewundert wurde sie von Einheimischen und Ausflüglern gleichermaßen. Doch 1962 musste die Pfarrlinde wegen ihres schlechten Zustand gefällt werden.

Das waren Zeiten, als das Rathaus noch an der Kybergstraße lag. Klein und überschaubar waren die Räume, wie auch hier das Büro des damaligen Kämmerers. Papier statt Digitales hieß es 1966 noch. Ein Jahr später zog die Verwaltung in das neue Rathaus auf dem Kyberg.

Beim Vorbeifahren haben ihn viele vielleicht schon entdeckt: Den prägnanten Turm des Sägewerks Spegel sieht man in Deisenhofen weithin. Bis heute gibt es den Betrieb, wenn auch in etwas kleinerer Form und auch nicht mehr in dieser Alleinlage wie noch 1964.

Foto: www.luftbild-bertram.de

Na, wer errät, wo es in Oberhaching diesen Tengelmann gab? Kleiner Tipp: Heute befindet sich ein Drogeriemarkt an der gleichen Stelle – nämlich in der Bahnhofstraße 1.

Mit gutem Auge kann man sie erkennen – die winkenden Schulkinder vor diesem Gebäude: 16 Jahre lang unterhielt die damals noch selbständige Gemeinde Oberbiberg eine eigene Grundschule. Ab 1969 besuchten die Oberbiberger Kinder dann die Schule in Oberhaching.

Foto: www.luftbild-bertram.de

Die alte Brennerei an der Kybergstraße, hier ein Foto von 1964, war lange das höchste Gebäude Oberhachings. Der Schornstein übertraf sogar St. Stephan an Höhe. 1952 wurde hier der erste Schnaps gebrannt. 2013 wurde die Brennerei abgerissen und wich modernen Wohnhäusern.

Foto: www.luftbild-bertram.de

Wusstet ihr, dass es in Ödenpullach einmal eine Raketenstation gab? Hier seht ihr den Beweis! Allerdings diente der imposante Aufbau lediglich für Filmaufnahmen: 1977 erschien „Das Ultimatum“, ein amerikanisch-deutscher Thriller, in dem Burt Lancaster die Hauptrolle spielte. Dafür wurden in die Wiese an der Ödenpullacher Straße in Richtung Oberhaching drei große Löcher gegraben und auf etwa zehn mal zehn Metern eine Rollbahn für das Filmflugzeug geteert. Gegen Ende wurde das Gelände mit echten Panzern gestürmt. Heute ist davon nichts mehr zu sehen.

Heute haben wir für euch aus dem Luftbildarchiv Bertram diese wunderbare Aufnahme von St. Rita aus dem Jahr 1966 herausgesucht. Unglaublich, wie allein das Gebäude damals noch stand.

Öffnungszeiten

Zu den folgenden Zeiten hat unsere Verwaltung geöffnet: 

Montag

08:00 - 12:00 Uhr

Dienstag

08:00 - 12:00 Uhr

Mittwoch

08:00 - 12:00 Uhr

Donnerstag

08:00 - 12:00 Uhr
und 16:00 - 18:00 Uhr

Freitag

08:00 - 12:00 Uhr

Sie haben Fragen oder Anregungen?

Dann kontaktieren Sie uns einfach jederzeit unter folgenden Kontaktmöglichkeiten: